{"id":8580,"date":"2020-06-20T02:17:44","date_gmt":"2020-06-20T07:17:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ask-a-muslim.com\/?p=8580"},"modified":"2020-07-05T02:54:36","modified_gmt":"2020-07-05T07:54:36","slug":"melech-yacov-ex-jude-usa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ask-a-muslim.com\/de\/melech-yacov-ex-jude-usa\/","title":{"rendered":"Melech Yacov, Ex-Jude, USA"},"content":{"rendered":"<h3><strong>(teil 1 von 2)<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als ich geboren wurde, war mein hebr\u00e4ischer Name Melech Yacov. Heute lebe ich immer noch in der Gegend von New York, wo ich geboren bin. Wir waren eine halb-religi\u00f6se Familie; wir geh\u00f6rten zu einer chassidischen Gemeinde, zu der wir jeden Samstag gingen, aber wir hielten uns nicht an alle strengen Ordensregeln, die das chassidische Judentum verlangt. F\u00fcr diejenigen, die nicht wissen, was Chassidismus ist, er ist den meisten als Hauptstrom der \u201cultra-orthodoxen\u201d Juden. Sie werden so genannt, aufgrund ihrer strengen Befolgung der Halacha (des J\u00fcdischen Gesetzes) und ihrem Folgen des j\u00fcdischen Mystizismus (cabala). Sie sind die fremdartigen Menschen, die du mit schwarzen Anz\u00fcgen und H\u00fcten auf der Stra\u00dfe gehen siehst, die ihre B\u00e4rte und Koteletten lang wachsen lassen.<\/p>\n<p>Wir waren aber nicht so. Meine Familie kochte und benutzte am Sabbat elektrischen Strom und ich trug keine Kippa auf meinem Kopf. Ich wuchs in einer s\u00e4kularen Umgebung auf, umgeben von nicht-j\u00fcdischen Klassenkameraden und Freunden. Jahrelang f\u00fchlte ich mich noch schuldig, dass ich an Samstagen fuhr und kein koscher Essen zu mir nahm.<br \/>\nObwohl ich nicht alle diese Regeln einhielt, f\u00fchlte ich doch einen starken Sinn daf\u00fcr, dass dies der Weg ist, den Gott f\u00fcr mich w\u00fcnschte, und jedes Mal, wenn ich eine Regel brach, beging ich in den Augen Gottes eine S\u00fcnde. Von meinen ersten Tagen an las mir meine Mutter die Geschichten der gro\u00dfen Rabbiner wie Eliezar, dem Baal Shem Tov, und den Legenden von den Haggada (einem Teil der Talmud au\u00dfer dem Halacha) und der Torah.<br \/>\nAlle diese Geschichten enthielten dieselbe ethische Botschaft, die mir dabei half, mich mit der j\u00fcdischen Gemeinschaft und sp\u00e4ter mit Israel zu identifizieren. Diese Geschichten zeigten, wie die Juden in der Geschichte unterdr\u00fcckt worden waren, aber Gott hat bis zum Ende immer zu Seinem Volk gestanden. Die Geschichten, mit denen wir Juden aufgewachsen sind, zeigten uns, dass die Juden immer durch Wunder gerettet wurden, wenn sie in ihrer gr\u00f6\u00dften Zeit der Not waren. Das \u00dcberleben der Juden im Laufe der Geschichte wird, aller Widrigkeiten zum Trotz, selbst als ein Wunder angesehen.<\/p>\n<p>Wenn jemand eine objektive Sichtweise dazu einnehmen will, warum die meisten Juden einen irrationalen zionistischen Standpunkt in bezug auf Israel einnehmen, dann m\u00fcssen sie verstehen, wie ihnen diese Geschichten als kleine Kinder eingetrichtert worden sind. Dies ist der Grund, aus dem Zionisten vorgeben, sie t\u00e4ten \u00fcberhaupt nichts Falsches. Alle goyim (Nicht-Juden) werden als Feinde angesehen, die darauf warten, anzugreifen und daher kann ihnen nicht vertraut werden. Die j\u00fcdischen Menschen haben eine starke Verbindung unter einander und betrachten sich als das \u201eauserw\u00e4hlte Volk\u201c Gottes. Viele Jahre lang habe ich das selbst geglaubt.<\/p>\n<p>Obwohl ich einen ausgepr\u00e4gten Identit\u00e4tssinn als Jude besa\u00df, konnte ich es nicht ertragen, zu den samst\u00e4glichen Gottesdiensten (shul) zu gehen. Ich erinnere mich immer noch daran, dass ich als kleiner Junge gezwungen worden bin, mit meinem Vater zum shul zu gehen. Ich erinnere mich daran, wie furchtbar langweilig es war und wie fremd jeder aussah mit ihren schwarzen H\u00fcten und B\u00e4rten, wenn sie in dieser fremden Sprache beteten. Es war, als w\u00e4re man in eine andere Welt geworfen worden, weit entfernt von meinen Freunden und den Menschen, die ich kannte. Dies war das, was ich dachte, wie ich sein sollte, doch ich (und meine Eltern) haben das chassidische Leben nie \u00fcbernommen wie der Rest meiner Familie.<\/p>\n<p>Als ich 13 wurde, hatte ich bar-mitzvah, wie jeder andere j\u00fcdische Junge, der ein Mann wird. Ich fing auch an, jeden Morgen die tefilin (hebr\u00e4ische Amulette) anzulegen. Mir wurde gesagt, es sei gef\u00e4hrlich, es auszulassen, denn es sei wie ein Omen und schlimme Dinge k\u00f6nnen dir geschehen. Den ersten Tag als ich es ausgelassen habe, die tefilin anzulegen, wurde Moms Auto gestohlen! Dieses Ereignis animierte mich, sie lange Zeit zu tragen.<\/p>\n<p>Es war nur eine kurze Weile nach meinem bar-mitzvah, dass meine Familie ganz damit aufh\u00f6rte, zur Synagoge zu gehen. Sie konnten das dreieinhalb Stunden Gebet nicht aushalten und f\u00fchlten, dass mein bar-mitzvah das Wichtigste war. Sp\u00e4ter ist mein Vater in einen dummen Streit mit einigen Gemeindemitgliedern geraten und es endete damit, dass wir \u00fcberhaupt nicht mehr zu den Gottesdiensten gingen. Dann geschah etwas seltsames: mein Vater wurde von einem Freund davon \u00fcberzeugt, Jesus in seinem Herzen zu akzeptieren. Gott sei dank, meine Mutter hat meinen Vater wegen seiner Konvertierung zum Christentum nicht scheiden lassen, aber sie behielt seitdem einen stillen Hass auf ihn.<br \/>\nDies war auch die Zeit meiner fr\u00fchen Teenyjahre, als ich versuchte, etwas zu finden, mit dem ich mich identifizieren konnte. Die Konvertierung meines Vaters half mir dabei, meinen Glauben zu hinterfragen. Ich fing an, Fragen zu stellen, wie: Was ist ein Jude eigentlich genau? Ist das Judentum eine Kultur, eine Nation oder eine Religion? Wenn es eine Nation ist, wie konnten Juden dann B\u00fcrger zweier Nationen sein? Wenn Judentum eine Religion ist, warum wurden die Gebete dann in hebr\u00e4isch rezitiert, Gebete f\u00fcr Eretz Israel und die Heiligung \u201corientaler\u201d Rituale? Wenn das Judentum nur eine Kultur war, w\u00fcrde eine Person dann nicht damit aufh\u00f6ren, ein Jude zu sein, wenn er nicht mehr hebr\u00e4isch spricht und die j\u00fcdischen Br\u00e4uche praktiziert?<\/p>\n<p>Wenn ein Jude nur jemand war, der die Befehle der Thora einh\u00e4lt, warum wird dann Abraham als der erste Jude bezeichnet, wo er doch lebte, bevor die Thora zu Moses kam? Nebenbei bemerkt sagt die Thora nicht einmal, dass er ein Jude gewesen ist; das Wort Jude kommt einem der zw\u00f6lf S\u00f6hne Jakobs , Juda. Die Juden wurden erst als Juden bezeichnet, sein dem K\u00f6nigreich von Juda, das nach Salomos Zeit war. Das Brauchtum besagt, dass derjenige ein Jude ist, dessen Mutter j\u00fcdisch war. Also kannst du immer noch ein Jude sein, wenn du das Christentum praktizierst oder Atheist bist. Immer mehr begann ich mich, vom Judentum zur\u00fcckzuziehen. Es gab so viele Gesetze und mitzvahs (gute Taten) einzuhalten. Welchen Sinn haben alle diese verschiedenen Rituale, fing ich an zu fragen. F\u00fcr mich waren alle von Menschen gemacht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>\n<strong>(teil 2 von 2)<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich war von der Kultur der amerikanischen Eingeborenen und von ihrem Mut angesichts der wei\u00dfen Siedler, die ihnen ihr Land gestohlen haben, fasziniert. \u00dcber 250 Abkommen mit den amerikanischen Eingeborenen wurden gebrochen und ihnen wurden die schlechtesten Landstreifen geben, die niemand wollte. Die Geschichte von den amerikanischen Eingeborenen gleicht der der Pal\u00e4stinenser. Die ersten Pal\u00e4stinenser lebten tausende von Jahren in Pal\u00e4stina und pl\u00f6tzlich ersetzten die Juden sie und die Eingeborenen wurden gezwungen, sich in Camps zu fl\u00fcchten, in denen sie immer noch leben. Ich fragte meine Eltern, worin sich die Pal\u00e4stinenser von den eingeborenen Amerikanern unterscheiden, und die Antwort, die ich bekam, war \u201eweil sie alle Juden t\u00f6ten und ins Meer werfen wollen.\u201c Mein Verst\u00e4ndnis f\u00fcr das pal\u00e4stinensische Volk versetzte mich \u00fcber jeden von den Juden, ihre F\u00fchrer und Rabbis, die ich einst als weise M\u00e4nner angesehen hatte. Wie konnte irgendein guter Jude leugnen, dass Pal\u00e4stinenser get\u00f6tet und gezwungen werden, ihr Land zu verlassen, um Platz f\u00fcr j\u00fcdische Siedlungen zu schaffen? Was rechtfertigt diesen Akt der Reinigung \u2013 die Tatsache, dass viele Juden im Holocaust gestorben sind! Oder weil die Bibel sagt, es ist \u201cunser\u201d Land? Jedes Buch, das eine solche Sache rechtfertigt, w\u00e4re unmoralisch und daher nicht von Gott.<\/p>\n<p>Als ich zur High School kam, interessierte ich mich f\u00fcr Philosophie und las viel von den gro\u00dfen Denkern der Vergangenheit. Ich habe viel Zeit mit guten Freunden verbracht, die \u00fcber Philosophie lasen und mit mir die holprigen Wege zur Wahrheit durchlebten. Einer der Philosophen, der den gr\u00f6\u00dften Einfluss auf mich hatte, war der j\u00fcdisch geborene Spinoza. Spinoza war ein Talmud-Student aus dem 17. Jahrhundert, der alles hinterfragte, das ihm beigebracht wurde, wie das Leben nach dem Tod, ein Glaube, den du nirgends in der Thora findest. Tats\u00e4chlich hatten viele der fr\u00fchen Juden diesen Glauben nicht. Spinoza wurde f\u00fcr seine Ansichten von der j\u00fcdischen Gemeinschaft ausgesto\u00dfen. Ich habe es genossen, seine Ansichten \u00fcber die Bibel zu lesen, die wie er sagte, nicht wortw\u00f6rtlich genommen werden k\u00f6nnte mit einer Schiffsladung von Widerspr\u00fcchen und Problemen.<\/p>\n<p>Dann las ich zwei bedeutsame B\u00fccher, die jedes kleine bisschen Sympathie, das ich noch f\u00fcr das Judentum besa\u00df, hinweg fegten. Das erste Buch nannte sich: \u201cOn the Jewish Question\u201d (\u00dcber die j\u00fcdische Frage) von Abram Leon. Leon war ein kommunistischer Organisator im belgischen Untergrund w\u00e4hrend des Zweiten Weltkrieges gewesen, und war sp\u00e4ter gefangen worden und ist in Ausschwitz gestorben. Sein Buch beantwortete eine uralte Frage: Warum haben die Juden so lange \u00fcberlebt? Er gab eine hervorragende historische Darstellung der Juden vom Zeitalter der Antike an bis zur modernen Zeit und zeigt, dass ihr \u00dcberleben keinesfalls ein Wunder gewesen ist. Nach den Worten von Karl Marx: \u201eDie Juden haben nicht trotz der Geschichte \u00fcberlebt, sondern wegen ihr.\u201c Zuerst zeigt er, wie viel von der j\u00fcdischen Gemeinschaft nach ihren eigenen Angaben Jerusalem vor der Zerst\u00f6rung verlassen hat. Dann erkl\u00e4rt er, dass die Juden f\u00fcr die K\u00f6nige und Edelm\u00e4nner im Mittelalter wegen ihres Status als Vermittler vom Wert gewesen sind. Dann zeigt er, wie der Status des Juden w\u00e4hrend des Prozesses der kapitalistischen Akkumulation schlie\u00dflich einen R\u00fcckschlag erlitt und wie sie nachfolgend wegen ihres Wuchers verfolgt wurden.<\/p>\n<p>Das zweite Buch, das mich sehr ansprach, war: \u201cWho Wrote the Bible?\u201d (Wer schrieb die Bibel) von Elliot Freedman. Es nimmt die historische Aufgabe Spinozas wieder auf. Das Buch beweist, dass die Thora tats\u00e4chlich von vier verschiedenen Menschen geschrieben worden war. Freedman erkl\u00e4rt uns, dass es urspr\u00fcnglich zwei unterschiedliche traditionelle Berichte vom K\u00f6nigreich Jerusalem und Juda gab und dass ein Verfasser sie so verkn\u00fcpft hat, wie wir sie in der heutigen Bibel finden.<\/p>\n<p>Neben den Philosophien, die ich mit meinen Freunden las, haben wir auch viele politische Anliegen in unserer Jugend aufgenommen. Wie experimentierten mit allem vom Republikanismus bis hin zum Kommunismus. Ich las alle Werke von Marx, Lenin, Stalin, Mao und Trotzki. Ich fand im Marxismus das, was ich f\u00fchlte, dass es mir in meinem Leben fehlte. Ich glaubte, dass ich alle die Antworten auf jede Sache gefunden h\u00e4tte, und ich f\u00fchlte mich intellektuell jedem \u00fcberlegen. Die Philosophie-Banditen (wie ich uns gerne nenne) trafen uns und bildeten unseren eigenen kleinen sozialistischen Klub. Wir gingen zu verschiedenen aktivistischen Veranstaltungen wie Protesten und Laborstreiks.<br \/>\nNachdem wir alle m\u00f6glichen Kultgruppen getroffen hatten, die die politische Linke Amerikas s\u00e4umten, waren wir alle angewidert von der Art, wie sie agierten und die Realit\u00e4t leugneten. Von Leuten dieser Art wird keine Revolution in einem Land gemacht werden. Der Kampf um soziale Ver\u00e4nderungen kann nicht gewonnen werden, wenn man die Methoden der Vergangenheit anwendet.<\/p>\n<p>Auch wenn ich den Kampf f\u00fcr eine Revolution aufgegeben hatte, wurde ich doch ein aktiver pro-pal\u00e4stinensischer Organisator. Dies ist ein Grund \u00fcber den ich sehr leidenschaftlich war. Wir waren sehr wenige und wurden vom Hauptstrom attackiert, was mir einen Sinn von Stolz vermittelte. Ich wollte, dass die Welt wei\u00df, dass nicht alle Juden schlechte Menschen sind. Es besch\u00e4mte mich, Leute zu sehen, zu denen ich einst aufgeblickt habe, die das aggressive Regime in Israel unterst\u00fctzen. Die L\u00fcgen, die von Israel kommen, sind nicht weniger schlimm wie das Leugnen des Holocaust.<\/p>\n<p>Obwohl ich das Judentum aufgegeben hatte und diese Welt als das ultimative Ziel des Menschen betrachtete, war ich nie ein wirklicher Atheist gewesen. Allerdings hatte ich einen starken Hass auf alle Religionen und glaubte, dass sie ein Werkzeug der zust\u00e4ndigen Menschen war, um alle anderen Menschen unter Kontrolle zu halten. Wenn du siehst, wie die fundamentalistischen Christen in Amerika agieren, die Wissenschaft verleugnen und die Werte der alten wei\u00dfen M\u00e4nner aufrecht halten, dann kannst du verstehen, warum ich allen Religionen gegen\u00fcber skeptisch war. Die Art, wie die Juden den Pal\u00e4stinensern gegen\u00fcber handelten, half auch nicht. Trotz alledem glaubte ich noch ganz weit im Hinterkopf an Gott. Doch ohne Religion hatte ich eine gewaltige Leere in mir. Manchmal w\u00fcnschte ich mir sogar, dass ich eine religi\u00f6se Person w\u00e4re, denn ich f\u00fchlte, dass sie gl\u00fccklicher lebten.<\/p>\n<p>Ehrlich gesagt, ich erinnere mich nicht mehr daran, was mein Interesse am Islam geweckt hat, insbesondere nach den vielen Jahren anti-religi\u00f6ser Gef\u00fchle. Als ich ein Kind gewesen bin, hat meine Mutter vom Islam gesprochen und davon, wie Muhammad, Gottes Segen und Frieden seien auf ihm, den Selben Gott anbetete wie wir und auch davon, dass die Araber \u00fcber Abraham mit uns verwandt sind. Also habe ich den Islam irgendwie als eine weitere Religion anerkannt, die Gott anbetet. Ich habe eine d\u00e4mmerige Erinnerung an meinen Cousin (einen Chassiden), der mir gesagt hatte, dass wenn ein Jude sein Leben als Jude aufgibt und wie ein Muslim lebt, dann w\u00fcrde er \u00fcberhaupt keine S\u00fcnde begehen! R\u00fcckblickend bin ich erstaunt, so etwas geh\u00f6rt zu haben.<\/p>\n<p>Nach den Geschehnissen vom 11. September gab es eine Woge von anti-islamischer Propaganda in den Nachrichten. Von Anfang an wusste ich, dass dies alles L\u00fcgen waren, denn ich hatte l\u00e4ngst die Perspektive entwickelt, dass alles in den Medien die Interessen derer sch\u00fctzt, die sie kontrollieren. Als ich sah, dass die militantesten Menschen, die den Islam attackierten, fundamentalistische Christen waren, fing der Islam f\u00fcr mich an, anziehender zu werden. Ich danke Gott f\u00fcr das, was ich in meinen Aktivistentagen gelernt habe, denn ohne Wissen von der Gesellschaft und den Medien h\u00e4tte ich all den M\u00fcll geglaubt, den ich im Fernsehen \u00fcber den Islam geh\u00f6rt habe.<\/p>\n<p>Ich erinnere mich daran, wie ich eines Tages jemanden \u00fcber die wissenschaftlichen Fakten in der Bibel sprechen h\u00f6rte und da fragte ich mich, ob der Qur\u00b4an irgend welche wissenschaftlichen Fakten enth\u00e4lt. Ich suchte im Internet, und ich entdeckte eine Menge erstaunliche Dinge. Daraufhin habe ich viel Zeit damit verbracht, Artikel \u00fcber verschiedene Aspekte des Islam zu konsumieren. Ich war \u00fcberrascht, wie logisch folgerichtig der Qur\u00b4an war. Als ich den Qur\u00b4an las, verglich ich seine moralische Botschaft mit dem, was ich aus der Bibel gelernt hatte und verstand, wie viel besser er war. Auch war der Qur\u00b4an nicht ann\u00e4hernd so langweilig zu lesen wie die Bibel. Es macht Spa\u00df, darin zu lesen. Nach etwa f\u00fcnf Monaten intensivem Studiums sprach ich meine Shahada aus und wurde offiziell Muslim.<\/p>\n<p>Anders als meine alte Religion, ergibt alles im Islam einen Sinn. All die Praktiken wie das Gebet und Ramadhan habe ich bereits verstanden. Obwohl ich mir den Islam wie das Judentum vorstellte, bei dem man eine Reihe verschiedener Regeln dogmatisch befolgt, lag ich falsch. Mein Verst\u00e4ndnis von der Welt deckte sich mit allem, was der Islam mich lehrte \u2013 dass alle Religionen grunds\u00e4tzlich gleich sind, aber von den Menschen im Laufe der Zeit ver\u00e4ndert worden waren. Gott hat keinen Namen gegeben wie das Judentum und das Christentum und hat den Menschen befohlen, ihn anzubeten. Gott hat den Menschen nur den Islam gelehrt; das ist die Hingabe zu Gott. Es ist ganz klar und simpel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>Source: https:\/\/www.islamland.com\/deu\/articles\/melech-yacov-ex-jude-usa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(teil 1 von 2) &nbsp; Als ich geboren wurde, war mein hebr\u00e4ischer Name Melech Yacov. Heute lebe ich immer noch in der Gegend von New York, wo ich geboren bin. 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