{"id":8588,"date":"2020-06-20T02:17:47","date_gmt":"2020-06-20T07:17:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ask-a-muslim.com\/?p=8588"},"modified":"2020-07-07T03:37:27","modified_gmt":"2020-07-07T08:37:27","slug":"khalil-ibrahim-abdulmajid-ex-christ-usa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ask-a-muslim.com\/de\/khalil-ibrahim-abdulmajid-ex-christ-usa\/","title":{"rendered":"Khalil Ibrahim Abdulmajid, Ex-Christ, USA"},"content":{"rendered":"<h3>(teil 1 von 2)<\/h3>\n<p>1988 fing ich an, mit meinem Vater an einem Projekt im K\u00f6nigreich Saudi Arabien zu arbeiten, der als Arzt in Saudi Arabien praktizierte. Er war in dem K\u00f6nigreich und ich war in den Vereinigten Staaten. Im selben Jahr kam ich auf Besuch in das K\u00f6nigreich und besuchte die Stadt Al-Khobar, um das Projekt zu f\u00f6rdern. Was ich dort sah, hat mich auf so viele Arten gefangen genommen, aber als ich diese ersten Gebetsrufe h\u00f6rte, r\u00fchrte sich etwas tief in meinem Inneren. Ich sah Ladenbesitzer, die ihre Gesch\u00e4fte verlie\u00dfen, aber nicht die T\u00fcren verschlossen. \u201eWie kann das sein?\u201d fragte ich. Ich sah Muslime zum Gebet gehen, und als sie wiederkehrten sahen sie so frisch und erneuert aus. All dies sah ich und ich war verwundert. Ich fragte meine saudischen Gastgeber so viele Fragen und mir wurde gestattet, zu einer gro\u00dfen Stadtmoschee zu kommen, wo ich hinten sa\u00df. Ich war nerv\u00f6s, aber meine Augen und mein Herz waren offen. Niemand sonst war eingeladen, auch mein Vater nicht. Vermutlich hatte Muhammad, unser pers\u00f6nlicher Gastgeber, etwas in mir gesehen, das nicht einmal ich damals bemerkt hatte. Mir wurde ein Exemplar des Heiligen Qur\u00b4an auf arabisch und englisch gegeben. Von allen Dingen, die ich von dieser Reise in die Staaten mit zur\u00fcck nahm, war der Qur\u00b4an das aller-wertvollste. Ich hatte ihn damals noch nicht gelesen, ich behandelte ihn wie einen Besitz, das ist traurig zu sagen. Etwas, das sich gut auf dem B\u00fccherregal machte, welch\u00b4 ein Fehler! Ich blieb zur\u00fcck mit lebendigen Erinnerungen an einen Ort, der mir zuvor v\u00f6llig und vollkommen unbekannt gewesen war. Als Ergebnis dessen wurde tief in meinem Inneren eine Form gegossen.<\/p>\n<p>Jahre sp\u00e4ter kam ich dann zur\u00fcck mit meiner jungen Familie, Frau und zwei S\u00f6hnen. Jeder lebte sich rasch in Saudi Arabien ein. Meine Welt drehte sich um Arbeit, Familie und Training. Jegliches Gebet, das ich sprach, war allein und allerh\u00f6chstens einmal t\u00e4glich. Versteht mich nicht falsch, ich war ein Christ, und von Christen wird nicht soviel verlangt. Ich machte mehr als die meisten. Ich fing an, meine Mitarbeiter zu beobachten, wie sie ihre Arbeit vor und nach dem Gebet verrichteten. Innerlich weiss ich jetzt, dass Allah mich rief, aber ich h\u00f6rte nicht, obwohl ich genau da war in Riyadh, als ich in einem Krankenhaus arbeitete mit einer Moschee gleich nebenan, umringt von vielen warmherzigen Muslimen. Ich hielt alle in Schach, so fest klammerte ich mich an meinem Verst\u00e4ndnis f\u00fcr das Christentum, fast trotzig! Die Jahre vergingen und ganz ehrlich, ich verlor das Interesse an Gebeten und allem anderen au\u00dfer einer gelegentlichen Verbindung direkt zu Gott. Schlie\u00dflich endete der Aufenthalt meiner Familie 2001 und wir kehrten alle nach Florida in den USA zur\u00fcck.<\/p>\n<p>In den Staaten gingen wir alle als Familie in die Kirche, aber ich wusste, ich war nicht mehr dieselbe Person. So sehr ich mich auch bem\u00fchte, ich konnte das Konzept von der Trinit\u00e4t nicht genug annehmen, um vor jemand anderen zu \u201ebezeugen\u201c. Irgendetwas war falsch, aber ich wusste nicht, was. Da fing ich an, allein zu Gott zu sprechen. Das ergab einen Sinn f\u00fcr mich, Er hat alles erschaffen, warum also sollte ich anderer bed\u00fcrfen, damit meine Gebete Ihn erreichen? Zur gleichen Zeit kam in meinem Leben daheim die S\u00fcnde stark in mein Leben, sei es von mir direkt oder durch meine jetzige Ex-Frau in mein Leben gebracht. Ich versank in die entt\u00e4uschendste Zeit meines Lebens. Der Weg zur H\u00f6lle, den ich einschlug, ist breit und leicht; w\u00e4hrend der Weg zum Himmel eng und schwer zu durchqueren ist. Offen gestanden ging ich nicht zur H\u00f6lle, ich erlebte die H\u00f6lle auf Erden. Die ganze Zeit \u00fcber versuchte ich, die \u201eDinge\u201c, die ich tun wollte, mit Gebeten und gelegentlichen Kircheng\u00e4ngen f\u00fcr eine Stunde auszugleichen. Jahrelang ging das so weiter, bis ich die Aufgabe annahm, die ich jetzt im Krankenhaus hier in Al-Khobar aus\u00fcbe.<\/p>\n<p>Dieses letzte Jahr war erf\u00fcllt von Tr\u00e4nen und Traurigkeit, in ihm scheiterte eine 23 j\u00e4hrige Ehe teilweise aufgrund jener letzten schlimmen Jahre vor meiner Ankunft in Al-Khobar. Ich dachte nicht, dass ich so tief sinken w\u00fcrde, aber wisst ihr, Er nahm mir alles, lie\u00df mich auf den Grund hinab sinken, wo alles andere oben ist. Wirklich, ich sage immer, ich musste springen, um den Boden zu ber\u00fchren. Diejenigen, die mich umgaben, wussten, ich war die ganze Zeit verletzt und mein Leben war leer, auch wenn ich jeden Tag Sekunde f\u00fcr Sekunde weiter durchzog. Meine t\u00e4glichen morgendlichen Gebete habe ich selten unterlassen, und ich las h\u00e4ufiger die Bibel, ganze B\u00fccher auf einmal. Dem Leben auf der Arbeit und mit mir pers\u00f6nlich ging es sogar w\u00e4hrend der Scheidung besser, f\u00fcr die ich in die USA zur\u00fcck musste. Kurz nach meiner R\u00fcckkehr gab mir einer der leitenden Manager in meiner Abteilung Informationsmaterial \u00fcber den Islam, das ich gerne annahm, aber weder las noch ansah. In die Schublade kam es. Aber dieser Mann und andere in meiner Umgebung sahen etwas in mir, das ich noch nicht entdeckt hatte, aber sie, ich wei\u00df nicht wie, aber sie bemerkten es. Ein Mitglied meines Personals gab mir Gebetsperlen. Ich trug sie den ganzen Tag in meiner rechten Tasche und z\u00e4hlte sie immer und immer wieder mit meiner rechten Hand in meiner rechten Tasche den ganzen Tag lang. So war ich in der Lage, bei den schwierigsten Treffen ruhig zu bleiben, wenn ich die Perlen mit meinen Fingern rollte. Das Leben ging weiter, auf einen guten Tag folgten drei schlechte, aber mein Leben und meine Arbeit gingen weiter. Dann im November letzten Jahres ging ich f\u00fcr einen Scheidungsgerichtstermin und um meine Familie zu besuchen in die USA zur\u00fcck. Traurige Zeiten und gute Zeiten, aber nie habe ich mich dort zuhause gef\u00fchlt, niemals. Ich ging nicht einmal in die Kirche.<br \/>\nAls ich im fr\u00fchen Dezember in das K\u00f6nigreich zur\u00fcckkehrte, war ich innerlich unruhig. Es fiel mir schwer, Entscheidungen zu treffen, daher traf ich keine. Da habe ich mich einfach entspannt und noch mehr entspannt und nur mit meinem Herzen und meinem Verstand geh\u00f6rt. Tagelang m\u00fcssen sich viele Menschen gewundert haben, was ich im Kopf hatte, denn ich muss besch\u00e4ftigt gewirkt haben, aber ich war es nicht; ich schnitt Lage f\u00fcr Lage ab, h\u00f6rte zu, versandte Fragen und Botschaften, nicht wissend, was zur\u00fcckkommen w\u00fcrde. Beim Krankenhaus fing ich an, zur Moschee hin\u00fcberzugehen, dicht heran, aber nicht zu dicht, um den Gebetsruf zu h\u00f6ren, wobei ich die M\u00e4nner beobachtete, die hinein- oder hinausgingen. Sie standen dort, redeten miteinander, die Welt um sich herum nicht wahrnehmend; du konntest sehen, dass die anders waren als vorher, bevor sie hineingegangen waren. Ich war unentschieden; ich wusste es, aber zur gleichen Zeit leugnete ich es alles. Der Graben zwischen den beiden Wegen schien zu breit zu sein, um ihn zu \u00fcberqueren, und ich hatte keine Vorstellung wie. Ich wunderte mich und ich wunderte mich noch mehr.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>(teil 2 von 2)<\/h3>\n<p>Im fr\u00fchen Januar hatte ich einen m\u00e4chtigen Drang, ich musste einen Qur\u00b4an haben! Dies war eines der ersten Dinge, die ich auf meine \u201cTo-Do\u201c Liste setzte, dies blieb in meinem Kopf und verlie\u00df mich niemals. Zwei Tage sp\u00e4ter, an einem Donnerstagnachmittag, kam ich von der Arbeit nach Hause und machte ein Nickerchen. Ich habe nicht den Wecker gestellt, aber ich hatte mir vorgenommen, nach dem Gebet, wenn die Gesch\u00e4fte wieder \u00f6ffnen w\u00fcrden, wollte ich losgehen und mir eine \u00dcbersetzung der Bedeutung des Qur\u00b4an kaufen. Der Ruf zum Nachmittagsgebet lie\u00df mich aufschrecken, aber weil ich noch m\u00fcde war, sagte ich zu mir selbst: \u201eIch werde wieder schlafen gehen und den Qur\u00b4an sp\u00e4ter besorgen, wof\u00fcr brache ich den \u00fcberhaupt?\u201d Als ich dies in meinen Gedanken wahrnahm, sprang ich aus meinem Bett und zog mich an. Meine Haare waren vom Schlafen durcheinander, aus diesem Grund trug ich eine Baseballm\u00fctze. Ich winkte einen Taxifahrer herbei und erkl\u00e4rte ihm, dass ich Muslim werden wolle. Er begl\u00fcckw\u00fcnschte mich zu diesem Vorhaben und ab ging es zum Jarir Bookstore! Es war viel Verkehr auf dem Weg dorthin, aber schlie\u00dflich kamen wir doch dort an und zu meinem Entsetzen wartete die H\u00e4lfte der Einwohner Al-Khobars davor um hineinzugehen. Ich eilte die Treppe zur B\u00fccherabteilung hinauf und fing an, mich hektisch umzusehen. Da waren so viele B\u00fccher und Menschen. Ich wusste nicht, wo ich anfangen sollte, endlich gelang es mir, die Aufmerksamkeit eines Verk\u00e4ufers zu bekommen, und er zeigte mir, wo die Abteilung mit dem Qur\u00b4an ist. Er sagte mir, sie seien ausverkauft. Ich war ver\u00e4rgert und rief aus: \u201eWie kann das sein? Dies ist Saudi Arabien, das Herz des Islam und ihr habt keinen Arabisch\/Englischen Qur\u00b4an auf Lager?\u201c Ich war niedergeschlagen und kehrte zu meinem aufgeregten Taxifahrer zur\u00fcck. Wir waren beide \u00e4rgerlich und fuhren weiter auf der Suche nach weiteren B\u00fcchergesch\u00e4ften, bis mir einfiel, dass Jarir einen anderen Laden in der N\u00e4he des Krankenhauses hatte, also fuhren wir geradewegs dorthin. Wir schafften es, zur Zeit des Abendgebets dort anzukommen. Er ging beten, w\u00e4hrend ich wie die anderen Nicht-Muslime au\u00dferhalb des Gesch\u00e4fts wartete. Schlie\u00dflich \u00f6ffneten sie, und ich erwischte den ersten Mitarbeiter vor allen anderen. Ich kaufte mir ein Exemplar des Qur\u00b4an, und er gab mir sogar einen Discount auf den Verkaufspreis. Vielleicht sah auch er etwas in mir. Der Taxifahrer war froh, dass wir nicht aufgegeben hatten und dass ich bekam, was ich gewollt hatte.<\/p>\n<p>Ich fing an, in meinem Exemplar des Qur\u00b4an zu lesen, als noch kein anderer davon wusste. Je mehr ich las, desto mehr Fragen hatte ich, doch ich wollte mich noch keinem n\u00e4hern und enth\u00fcllen, was ich gerade tat \u2013 langsam den Islam annehmen! Es gab Tage, an denen die Arbeit nur dazu diente, meine Suche nach der Wahrheit zu dienen. Ich las tagelang im Qur\u00b4an und ich fing auch an, in der Bibel nach Antworten zu suchen. Meine Nachforschungen kreisten um Jesus, Gottes Segen und Frieden seien mit ihm. Wer war er wirklich? War er wirklich Gott oder ein Teil der Trinit\u00e4t? Ich k\u00e4mpfte mit dieser Frage, denn ich glaubte bereits, dass es nur einen Gott gibt, aber als Christ fragte ich mich, ob dieser Gott Allah war? Lag ich falsch? Die Tatsache, dass es nur einen Gott gab war, f\u00fcr mich offensichtlich, denn alle meine muslimischen Freunde und Mitarbeiter bezeugten diese Tatsache, dass dieser Eine Gott kein anderer als Allah war. Ich fing an, meine fr\u00fcheren Glaubensansichten zu hinterfragen. In diesem Stadium war ich nicht bereit, Muslim zu werden. Kurz darauf betrat ich das B\u00fcro meines Chefs, der ein Muslim war, und ich hielt meine Gebetsperlen in der Hand und nicht in der Tasche und er sagte: \u201cDu siehst wie ein Muslim aus, Michael! Denken sie daran, den Islam anzunehmen?\u201d sagte er halb scherzend, aber doch ernsthaft. Ich setzte mich vor seinen Schreibtisch und antwortete: \u201cJa!\u201d Ich denke nicht, dass einer von uns beiden diesen Morgen vergessen wird. Er war m\u00e4chtig. Er kam um seinen Schreibtisch herum und sch\u00fcttelte meine Hand und sagte, er w\u00fcrde alles tun, um mir zu helfen und dass er alles tun w\u00fcrde, was in seiner Macht steht, um mir auf meinem Weg voran zu helfen. Ich bedankte mich daf\u00fcr und bat ihn um seine pers\u00f6nliche F\u00fchrung, und er war damit einverstanden. Wow! Ich war gl\u00fccklich und tauchte sogar noch mehr in meine Suche nach der Wahrheit ein. Ich fing an, den Qur\u00b4an und die Bibel zu lesen. Einmal sp\u00e4t am Abend beschloss ich, mir die letzten Seiten meines Qur\u00b4an-Exemplars durchzulesen. Ich fand ein Kapitel mit dem Titel: \u201eJesus und Muhammad, Gottes Segen und Frieden seien mit ihnen beiden, in der Bibel und im Qur\u00b4an: \u201cBeweise aus der Bibel, dass Jesus ein Diener Gottes gewesen ist und keinen Anteil an der G\u00f6ttlichkeit besa\u00df\u201c. Ich las jene zehn Seiten mehrere Male langsam und sorgf\u00e4ltig durch. Wie konnte das sein, \u201eJesus ist kein Gott\u201c! Ich las die Evangelien von Matth\u00e4us, Johannes und Markus. Ich schaute in der Bibel nach und suchte nach dem, der sie geschrieben hatte und danach, ob Jesus tats\u00e4chlich alle die rotgedruckten Worte im Neuen Testament geschrieben hatte? Alles, was ich feststellen konnte, war, dass eine gro\u00dfe Zahl religi\u00f6ser Gelehrter die Bibel zweimal in den 70ern und in den 80ern revidiert hatte, aber nirgends konnte ich erkennen, dass Jesus wirklich auch nur ein einziges Wort in der Bibel geschrieben hatte. Alles war von anderen lange nach seinem gro\u00dfartigen Leben hier auf der Erde geschrieben worden. Ich wandte mich wieder dem Qur\u00b4an zu und las weiter, und es wird ganz deutlich gesagt, dass Allah Jesus tats\u00e4chlich geschaffen hatte und Maria war eine Jungfrau. Gott sagte nur: \u201eSei\u201c und er war! Er war ein Muslim gewesen, den Allah gesandt hatte, damit er seinem Volk den geraden Weg zeigte. Es wird auch gesagt, dass er nie gestorben und nun im Himmel ist, dass er wiederkehren wird, um die Welt so zu regieren, wie Allah es beabsichtigt hat. Bei meinen Forschungen fand ich heraus, dass Allah Seine Botschaft Muhammad geoffenbart hat, die wurde dann von Schreibern niedergeschrieben und von Muhammad \u00fcberpr\u00fcft, als die Worte von Allah Selbst, die den Qur\u00b4an bilden. Wow! Mein inneres Auge war weit ge\u00f6ffnet, ebenso wie mein Herz.<\/p>\n<p>Das Konzept von dem Einen Gott war genau das, niemand hat das Recht, angebetet zu werden, au\u00dfer Allah und Muhammad ist der Gesandte Allahs, das ist eine Tatsache, ganz zweifellos! Wie konnten die Christen so schief gehen, er ist nicht drei in einem, er ist nur Einer Alleine und Er ist Allah. Kein Wunder, dass ich Schwierigkeiten mit dem Glauben hatte, dass Jesus Gott war! Er war nicht Gott, ganz einfach! Ja, er war ein wichtiger Gesandter Gottes gewesen, aber nicht Gott Selbst.Als ich dies in meinem Herzen erkannt hatte, akzeptierte ich den Islam sofort. In genau diesem Augenblick unterwarf ich mich Ihm. Nun fragte ich mich, \u00e4u\u00dferlich, wen ich aufsuchen sollte, um voranzukommen und Muslim zu werden. Ich wurde zu einem religi\u00f6sen Mann geschickt. An diesem Punkt bewegte ich mich entlang den Schritten, ich hatte dieses Gef\u00fchl nie zuvor versp\u00fcrt. Ich traf den religi\u00f6sen Mann, der von den anderen sehr gesch\u00e4tzt wurde, und ich sprach nach einer l\u00e4ngeren Diskussion das Glaubensbekenntnis vor ihm aus. Er umarmte mich und sagte, dass ich den Islam angenommen habe und nun Muslim sei. Wir umarmten einander und ich weinte fast! An jenem Abend verrichtete ich mein erstes Gebet in der Compound-Moschee. Ich wurde von so vielen umarmt. Am n\u00e4chsten Tag traf ich den Imam und sprach in seinem B\u00fcro nochmal das Glaubensbekenntnis aus. Er sagte mir, ich solle zum Mittagsgebet kommen, was ich auch tat. Danach f\u00fchrte er mich in alle Dinge ein und sagte, ich solle zu ihm kommen, wenn ich etwas nicht verstand. Ich sagte das Glaubensbekenntnis noch einmal vor ihnen allen und erkl\u00e4rte, wer ich war und wie es dazu gekommen ist, dass ich dort war. Als ich fertig war, kam jeder Mann in der Moschee und sch\u00fcttelte meine Hand und umarmte mich. Noch nie zuvor war ich auf so liebenswerte und warmherzige Art begr\u00fc\u00dft worden. Das brachte mich zum Weinen. Nachdem ich Muslim geworden war, brachte mir ein besonderer Lehrer bei, wie die Gebete richtig verrichtet werden. Jetzt bete ich alle Gebete rechtzeitig und ich habe 30 B\u00fccher und Schriften sowie \u00fcber 2000 Seiten elektronischen Materials \u00fcber den Islam gelesen.Ich rief meinen Vater, meine Mutter, meinen Sohn und meinen Bruder an, um ihnen die Einzelheiten \u00fcber meinen neuen Glauben mitzuteilen und es wurde von allen herzlich aufgenommen.Ich bin dabei meinen Namen von Michael Allen Wilson in Khalil Ibrahim Abdulmajid zu \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Ich kann nicht damit aufh\u00f6ren, zu jedem, der zuh\u00f6ren m\u00f6chte, von der Wahrheit zu berichten, die ich jetzt kenne.<br \/>\nIch bin sowohl von Muslimen als auch von Christen gefragt worden, warum ich Muslim geworden bin; alles, was ich sagen kann, ist, seit ich herausgefunden habe, dass Allah Seine Botschaft dem Propheten Muhammad offenbart hat, dass nur Allah allein angebetet werden soll und dass wir unsere Leben so f\u00fchren sollen, wie Allah es vorgesehen hat und dass dies der einzige Weg zu Erfolg in diesem Leben und im n\u00e4chsten ist, habe ich mich fest daran gehalten, damit ich mit einem gl\u00fcckseligen Leben im Paradies belohnt werde. Dies ist der Grund daf\u00fcr, dass ich jetzt so vollst\u00e4ndig gl\u00fccklich bin.<br \/>\nGepriesen sei Allah.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>Source: https:\/\/www.islamland.com\/deu\/articles\/khalil-ibrahim-abdulmajid-ex-christ-usa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(teil 1 von 2) 1988 fing ich an, mit meinem Vater an einem Projekt im K\u00f6nigreich Saudi Arabien zu arbeiten, der als Arzt in Saudi Arabien praktizierte. Er war in dem K\u00f6nigreich und ich war in den Vereinigten Staaten. 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Ich sch\u00e4tze, ich kann sie daf\u00fcr nicht tadeln, denn ich war eine Person, bei der es h\u00f6chst unwahrscheinlich war, dass\u2026","rel":"","context":"In &quot;WARUM WURDE ICH MUSLIM&quot;","block_context":{"text":"WARUM WURDE ICH MUSLIM","link":"https:\/\/www.ask-a-muslim.com\/de\/category\/warum-wurde-ich-muslim\/"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.ask-a-muslim.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8588","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.ask-a-muslim.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.ask-a-muslim.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ask-a-muslim.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ask-a-muslim.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8588"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.ask-a-muslim.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8588\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11539,"href":"https:\/\/www.ask-a-muslim.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8588\/revisions\/11539"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.ask-a-muslim.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8588"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ask-a-muslim.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8588"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ask-a-muslim.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8588"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}