{"id":8655,"date":"2020-06-20T02:17:57","date_gmt":"2020-06-20T07:17:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ask-a-muslim.com\/?p=8655"},"modified":"2020-06-27T08:39:25","modified_gmt":"2020-06-27T13:39:25","slug":"philobus-aegyptischer-koptischer-priester-und-missionar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ask-a-muslim.com\/de\/philobus-aegyptischer-koptischer-priester-und-missionar\/","title":{"rendered":"Philobus, \u00c4gyptischer Koptischer Priester und Missionar"},"content":{"rendered":"<h3><strong>(teil 1 von 2)<\/strong><\/h3>\n<p>Al-Haj Ibrahim Khalil Ahmad, der fr\u00fchere Ibrahim Khalil Philobus, war ein \u00e4gyptischer koptischer Priester gewesen, der Theologie studiert hatte und einen hohen Grad an der Princeton Universit\u00e4t erreicht hatte. Er studierte den Islam, um L\u00fccken zu finden; anstatt dessen nahmen er und seine vier Kinder den Islam an, einer von ihnen ist jetzt ein brillianter Professor an der Universit\u00f6t Sorbonne in Paris, Frankreich. Auf eine interessante Art beschreibt er:<br \/>\n\u201cIch wurde am 13. Januar 1919 in Alexandria geboren und zu den amerikanischen Missionsschulen geschickt, bis ich dort meine h\u00f6here Unterrichtsbescheinigung bekam. 1942 erhielt ich mein Diplom von der Asiut Universit\u00e4t und daraufhin spezialisierte ich mich auf das Fach Religion als Vorbereitung f\u00fcr die Theologische Fakult\u00e4t. Es war nicht leicht, an der Fakult\u00e4t genommen zu werden, denn kein Kandidat wurde angenommen, der nicht eine besondere Empfehlung von einer Kirche vorweisen konnte und ebenfalls eine Menge schwieriger Pr\u00fcfungen bestanden hatte. Ich bekam eine Empfehlung von der Al-Attareen Kirche in Alexandria und eine andere vom Kirchenverband Nieder\u00e4gyptens, nachdem ich zahlreiche Pr\u00fcfungen bestanden hatte, um meine Qualifikationen ein Kirchenmann zu werden, unter Beweis zu stellen. Dann erhielt ich noch eine dritte Empfehlung vom Snodischen Kirchenverband, der Priester aus Sudan und \u00c4gypten umfasst.<\/p>\n<p>Der Snodus billigte 1944 meinen Eintritt als Internatsstudent in die Theologische Fakult\u00e4t. Dort studierte ich bei amerikanischen und \u00e4gyptischen Lehrern bis zu meiner Graduierung 1948.<\/p>\n<p>Ich sollte eigentlich in Jerusalem weiterstudieren, fuhr er fort, w\u00e4re nicht im selben Jahr Krieg in Pal\u00e4stina ausgebrochen, also wurde ich nach Asna in Ober\u00e4gypten geschickt. Im selben Jahr schrieb ich mich f\u00fcr eine Dissertation an der amerikanischen Universit\u00e4t in Kairo ein. Sie handelte von den missionarischen Aktivit\u00e4ten unter Muslimen. Meine Bekanntschaft mit dem Islam begann in der Theologischen Fakult\u00e4t, wo ich den Islam und alle Methoden, durch die wir den Glauben der Muslime ins Wanken bringen und Missverst\u00e4ndnisse in ihr Verst\u00e4ndnis von ihrer eigenen Religion entstehen lassen konnten, studiert hatte.<\/p>\n<p>1952 erhielt ich mein M.A. von der Princeton Universit\u00e4t in U.S.A. und wurde als Lehrer an der Theologischen Fakult\u00e4t in Asiut eingestellt. Ich pflegte an der Fakult\u00e4t Islam zu unterrichten, wie auch die fehlerhaften Missverst\u00e4ndnisse, die von seinen Feinden und den Missionaren gegen ihn verbreitet werden. W\u00e4hrend jener Zeit entschloss ich mich, meine Studien \u00fcber den Islam auszuweiten, so dass ich nicht nur B\u00fccher von Missionaren dar\u00fcber las. Ich hatte so viel Vertrauen an meinen Glauben, dass ich bereit war, die andere Sicht zu lesen. Also fing ich an, B\u00fccher von muslimischen Verfassern zu lesen. Ich beschloss, ebenfalls, den Qu\u00b4an zu lesen und seine Bedeutung zu verstehen. Dies entsprang meiner Liebe zum Wissen und bewegte mein Verlangen, mehr Beweise gegen den Islam zu finden. Das Ergebnis war allerdings genau das Gegenteil. Meine Position begann zu beben, ich fing an, einen starken inneren Kampf zu sp\u00fcren, und ich entdeckte, das Falschsein von allem, was ich studiert und den Leuten gepredigt hatte. Aber ich konnte mir selbst nicht tapfer ins Gesicht schauen und versuchte anstatt dessen, diese innere Krise zu \u00fcberwinden und meine Arbeit fortzusetzen.<\/p>\n<p>1954, f\u00fcgte Mr. Khalil hinzu, wurde ich als Generalsekret\u00e4r der Deutsch-Schweizer Mission nach Aswan gesandt. Es war nur meine offensichtliche Position, denn meine eigentliche Mission war in Ober\u00e4gypten insbesondere unter Muslimen gegen den Islam zu predigen. Eine Missionskonferenz wurde im Cataract Hotel in Aswan abgehalten und mir wurde Raum zum Sprechen gegeben. An jenem Tag sprach ich zu viel, ich wiederholte alle erlernten Missverst\u00e4ndnisse gegen den Islam; und am Ende meiner Ansprache kam meine innere Krise wieder auf mich zur\u00fcck, und ich fing an, \u00fcber meine Position nachzudenken.<\/p>\n<p>\u00dcber die besagte Krise sprechend sagte Mr. Khalil: \u201cIch fing an, mich selbst zu fragen: Warum sollte ich all diese Dinge sagen und tun, von denen ich genau weiss, dass ich l\u00fcge und dass es nicht die Wahrheit ist? Noch vor Ende der Konferenz fuhr ich und ging allein zu meinem Haus. Ich war v\u00f6llig durcheinander. Als ich durch den offentlichen Garten von Firyal ging, h\u00f6rte ich einen Vers aus dem Qur\u00b4an im Radio. Er lautet:<br \/>\n\u201cSprich: \u201cEs wurde mir offenbart, dass eine Schar der \u011einn zuh\u00f6rte und dann sagte: \u00b4Wahrlich wir haben einen wunderbaren Qur\u00b4an geh\u00f6rt, der zur Rechtschaffenheit leitet; so haben wir an ihn geglaubt, und wir werden unserem Herrn nie jemanden zur Seite stellen.\u00b4\u201c (Quran 72:1-2)<\/p>\n<p>\u201cUnd als wir aber von der Rechtleitung vernahmen, da glaubten wir an sie. Und der, der an seinen Herrn glaubt, f\u00fcrchtet weder Einbu\u00dfe noch Unrecht.\u201d (Quran 72:13)<\/p>\n<p>Ich f\u00fchlte in jener Nacht wahren Trost und als ich nach Hause zur\u00fcchgekehrt war, verbrachte ich die ganze Nacht allein in meiner Bibliothek und las den Qur\u00b4an. Meine Frau befragte mich nach dem Grund daf\u00fcr, dass ich die ganze Nacht sitzend verbracht hatte, und ich bat sie, mich allein zu lassen. Ich hielt inne und dachte lange Zeit \u00fcber folgenden Vers nach:<br \/>\n\u201cH\u00e4tten Wir diesen Qur\u00b4an auf einen Berg herabgesandt, h\u00e4ttest du gesehen, wie er sich gedem\u00fctigt und aus Furcht vor Gott gespalten h\u00e4tte\u2026\u201d (Quran 59:21)<\/p>\n<p>Und \u00fcber den Vers:<br \/>\n\u201cSichrlich findest du, dass unter allen Menschen die Juden und die G\u00f6tzendiener die erbittertsten Gegner der Gl\u00e4ubigen sind. Und du wirst zweifellos finden, dass die, welche sagen: \u201eWir sind Christen\u201d den Gl\u00e4ubigen am freundlichsten gegen\u00fcberstehen. Dies (ist so), weil es unter ihnen Priester und M\u00f6nche gibt und weil sie nicht hochm\u00fctig sind. Und wenn sie h\u00f6ren, was zu dem Gesandten herabgesandt worden ist, siehst du ihre Augen von Tr\u00e4nen \u00fcberflie\u00dfen ob der Wahrheit, die sie erkannt haben. Sie sagen: \u00b4Unser Herr wir glauben, so schreibe uns unter die Bezeugenden.\u00b4 Und weshalb sollten wir nicht an Gott glauben und an die Wahrheit, die zu uns gekommen ist, wo wir innig w\u00fcnschen, dass unser Herr uns zu den Rechtschaffenen z\u00e4hlen m\u00f6ge.\u00b4\u201d (Quran 5:82-84)<\/p>\n<p>Mr. Khalil zitierte dann noch einen dritten Absatz aus dem Heiligen Qur\u00b4an, der besagt:<br \/>\n\u201cDas sind jene, die dem Gesandten, dem Propheten folgen, der des Lesens und Schreibens unkundig ist; dort in der Thora und im Evangelium werden sie \u00fcber ihn geschrieben finden; er gebietet ihnen das Gute und verbietet ihnen das B\u00f6se, und er erlaubt ihnen die guten Dinge und verwehrt ihnen die Schlechten und er nimmt ihnen ihre Last hinweg und die Fesseln, die auf ihnen lagen. Diejenigen also, die an ihn glauben und ihn st\u00e4rken und ihm helfen und dem Licht folgen, das mit ihm herabgesandt wurde, die sollen erfolgreich sein. Sprich: \u201eO ihr Menschen, ich bin f\u00fcr euch alle ein Gesandter Gottes und an Seine Worte glaubt; und folgt ihm, auf dass ihr rechtgeleitet werden m\u00f6get.\u201d (Quran 7:157-158)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>\n<strong>(teil 2 von 2)<\/strong><\/h3>\n<p>Noch in derselben Nacht zog Herr Khalil den dramatischen Schluss:<br \/>\n\u201cIch traf meine endg\u00fcltige Entscheidung. Am Morgen sprach ich mit meiner Frau, mit der ich drei S\u00f6hne und eine Tochter habe. Aber sobald sie f\u00fchlte, dass ich geneigt war, den Islam anzunehmen, fing sie an, zu weinen und bat den Missionevorstand um Hilfe. Sein Name war Monsieur Shavits aus der Schweiz. Er war ein sehr t\u00fcchtiger Mann. Als er mich nach meiner wahren Haltung fragte, erz\u00e4hlte ich ihm offen, was ich wirklich wollte und dann sagte er: \u00b4Betrachen sie sich von ihrer Arbeit befreit, bis wir herausgefunden haben, was sie befallen hat.\u00b4 Darauf sagte ich: \u00b4Dies ist mein R\u00fccktritt von meiner Arbeit.\u00b4 Er versuchte, mich davon zu \u00fcberzeugen, es zur\u00fcckzunehmen, aber ich bestand darauf. Da brachte er das Ger\u00fccht in Umlauf, dass ich verr\u00fcckt geworden sei. Ich litt unter einer schweren Pr\u00fcfung und Unterdr\u00fcckung, bis ich Aswan verlie\u00df und nach Kairo zur\u00fcckkehrte.\u201d<\/p>\n<p>Als er \u00fcber die Gr\u00fcnde befragt wurde, aus denen er konvertiert ist, antwortete er: \u201cIn Kairo wurde ich einem angesehenen Professor vorgestellt, der mir dabei half, meine harte Pr\u00fcfung zu \u00fcberstehen, und dies tat er, ohne irgendetwas von meiner Geschichte zu wissen. Er behandelte mich als einen Muslim, denn ich hatte mich ihm als solchen vorgestellt, obwohl ich den Islam offiziell noch nicht angenommen hatte. Es war Dr. Muhammad Abdul Moneim Al Jamal, der damalige Untersekret\u00e4r der Schatzkammer. Er war hochinteressiert an islamischen Studien und wollte eine \u00dcbersetzung des Heiligen Qur\u00b4an machen, die in Amerika ver\u00f6ffentlicht werden sollte. Er bat mich, ihm zu helfen, denn ich sprach seit ich meinen M.A. von einer amerikanischen Universit\u00e4t erhalten hatte flie\u00dfend Englisch. Er wu\u00dfte auch, dass ich eine vergleichende Studie von Qur\u00b4an, Thora und Bibel vorbereitete. Wir arbeiteten bei dieser vergleichenden Studie und der \u00dcbersetzung des Qur\u00b4an zusammen.<br \/>\nAls Dr. Jamal erfuhr, dass ich meine Arbeit in Aswan gek\u00fcndigt hatte und arbeitslos war, half er mir, einen Job bei der Standard Stationery Company in Kairo zu bekommen. Also war meine Situation nach kurzer Zeit gut gefestigt. Ich erz\u00e4hlte meiner Frau nicht von meiner Absicht, den Islam anzunehmen, denn sie dachte, ich h\u00e4tte die ganze Sache vergessen, und dass es nichts als eine vor\u00fcbergehende Krise gewesen sei, die nicht l\u00e4nger existierte. Aber ich wu\u00dfte ziemlich gut, dass meine offizielle Konvertierung zum Islam lange, komplizierte Ma\u00dfnahmen erforderte, und es war in der Tat ein Kampf, den ich lieber f\u00fcr eine Zeit vor mir herschob, wenn es mir besser ging und ich meine vergleichenden Studien abgeschlossen haben w\u00fcrde.\u201d<\/p>\n<p>Dann fuhr Herr Khalil fort:<br \/>\n\u201c1955 vervollst\u00e4ndigte ich meine Studien und mein Material und meine Lebenssituation hatten sich gut gefestigt. Ich k\u00fcndigte bei der Company und gr\u00fcndete ein Schulungsb\u00fcro f\u00fcr importierte Schreibwaren und Schulartikel. Es war ein erfolgreiches Gewerbe, bei dem ich mehr Geld verdiente, als ich ben\u00f6tigte. Da enschloss ich mich, meine offizielle Konvertierung zum Islam zu erkl\u00e4ren. Am 25.Dezember 1959 schickte ich Dr. Thompson, dem Vorsitzenden der amerikanischen Mission in \u00c4gypten, ein Telegramm, um ihm mitzuteilen, dass ich den Islam angenommen hatte. Als ich Dr. Jamal meine wahre Geschichte erz\u00e4hlte, war er v\u00f6llig erstaunt. Sobald ich meine Konvertierung zum Islam bekannt gegeben hatte, begann neue Unruhe. Sieben meiner fr\u00fcheren Kollegen in der Mission haben ihr Bestes versucht, mich davon zu \u00fcberzeugen, meine Konvertierung r\u00fcchg\u00e4ngig zu machen, aber ich weigerte mich. Sie drohten mir mit der Trennung von meiner Frau und ich sagte: \u00b4Sie hat die Freiheit, zu machen, was sie w\u00fcnscht\u00b4. Die drohten, mich zu t\u00f6ten. Aber als sie feststellten, dass ich hartn\u00e4ckig blieb, lie\u00dfen sie mich und schickten mir einen alten Freund, der ein Kollege aus meiner Mission gewesen war. Er weinte sehr vor mir. Daher rezitierte ich ihm den folgenden Qur\u00b4anvers:<\/p>\n<p>\u201cUnd wenn sie h\u00f6ren, was zu dem Gesandten herabgesandt worden ist, siehst du ihre Augen von Tr\u00e4nen \u00fcberflie\u00dfen ob der Wahrheit, die sie erkannt haben. Sie sagen: \u00b4Unser Herr, wir glauben, so schreibe uns unter die Bezeugenden.\u00b4 Und weshalb sollten wir nicht an Gott glauben und an die Wahrheit, die zu uns gekommen ist, wo wir innig w\u00fcnschen, dass unser Herr uns zu den Rechtschaffenen z\u00e4hlen m\u00f6ge.\u00b4\u201d (Quran 5:83-84)<\/p>\n<p>Ich sagte zu ihm:<br \/>\n\u201c\u00b4Du h\u00e4ttest lieber aus Gottergebenheit weinen sollen, als du den Qur\u00b4an geh\u00f6rt hast, und an die Wahrheit glauben sollen, die du kennst, aber du lehnst es ab.\u00b4 Da stand er auf uns verlie\u00df mich, als er keinen Nutzen sah. Meine offizielle Konvertierung zum Islam war im Januar 1960.\u201d<\/p>\n<p>Herr Khalil wurde dann \u00fcber das Verhalten seiner Frau und seiner Kinder befragt und er antwortete:<br \/>\n\u201cMeine Frau verlie\u00df mich zu jener Zeit und nahm all unsere Einrichtung aus dem Haus mit. Aber alle meine Kinder blieben bei mir und nahmen auch den Islam an. Der enthusiastischste war mein \u00c4ltester Isaac, der seinen Namen in Osman um\u00e4nderte, dann mein Zweiter Joseph und mein Sohn Samuel, dessen Name nun Jamal ist, und meine Tochter Majida, die sich jetzt Najwa nennt. Osman ist nun Doktor der Philosophie und arbeitet als Professor an der Universit\u00e4t Sorbonne in Paris, wo er Orientalistik und Psychologie unterrichtet. Er schreibt auch f\u00fcr die Zeitung \u00b4Le Monde\u00b4. Was meine Frau betrifft, sie verlies das Haus f\u00fcr sechs Jahre und 1966 war sie damit einverstanden, zur\u00fcckzukommen, unter der Voraussetzung, dass sie ihre Religion behalten kann. Ich akzeptierte das, denn im Islam gibt es keinen Zwang im Glauben. Ich sagte ihr: \u00b4Ich will nicht, dass du meinetwegen Muslima wirst, sondern nur wenn du \u00fcberzeugt bist\u00b4. Sie f\u00fchlt jetzt, dass sie an den Islam glaubt, aber sie kann ihn aus Angst vor ihrer Familie nicht bekennen, aber wir behandeln sie wie eine muslimische Frau und sie fastet im Ramadhan, denn alle meine Kinder beten und fasten. Meine Tochter Najwa studiert an der Fakult\u00e4t f\u00fcr Handel, Joseph ist Doktor der Pharmakologie und Jamal ist Ingenieur.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend dieser Zeit, seit 1961 bis zum heutigen Tag, war ich in der Lage, eine Reihe von B\u00fcchern \u00fcber den Islam und \u00fcber die Methoden der Missionare und der Orientalisten, die ihn bek\u00e4mpfen, zu ver\u00f6ffentlichen. Jetzt bin ich dabei, eine vergleichende Studie \u00fcber Frauen in den drei g\u00f6ttlichen Offenbarungsreligionen vorzubereiten mit dem Ziel, die Stellung der Frau im Islam zu beleuchten. 1973 verrichtete ich Hajj (die Pilgerreise nach Mekka), und ich predige aktiv f\u00fcr den Islam. Ich halte Seminare an Universit\u00e4ten und bei wohlt\u00e4tigen Gesellschaften. Ich erhielt 1974 eine Einladung aus dem Sudan, wo ich zahlreiche Seminare hielt. Meine Zeit nutze ich voll und ganz f\u00fcr den Dienst am Islam.\u201d<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich wurde Herr Khalil \u00fcber die hervorragendsten Merkmale des Islam befragt, die seine Aufmerksamkeit am meisten angezogen haben, und er antwortete:<br \/>\n\u201cMein Glaube an den Islam kam durch das Lesen des Heiligen Qur\u00b4an und der Biographie des Propheten Muhammad, Gottes Segen und Frieden seien mit ihm. Ich glaubte die Missverst\u00e4ndnisse \u00fcber den Islam nicht l\u00e4nger und ich f\u00fchlte mich besonders angezogen von dem Konzept der Einheit Gottes, welches das wichtigste Merkmal des Islam ist. Gott ist nur Einer. Nichts ist wie Er. Dieser Glaube macht mich zu einem Diener Gottes und keines anderen. Die Einheit Gottes befreit den Menschen vom Dienen irgendeines anderen Menschen und das ist wahre Freiheit.<\/p>\n<p>Mit gef\u00e4llt auch die Rolle der Vergebung im Islam und der direkten Verbindung zwischen Gott und Seinen Dienern.<br \/>\n\u201cSprich: \u00b4O meine Diener, die ihr euch gegen eure eigenen Seelen vergangen habt, verzweifelt nicht an Gottes Barmherzigkeit; denn Gott vergibt alle S\u00fcnden; Er ist der Allverzeihende, der Barmherzige. Und kehrt euch zu eurem Herrn, und ergebt euch Ihm, bevor die Strafe \u00fcber euch kommt; (denn) dann werdet ihr keine Hilfe finden.\u201d (Quran 39:53-54)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>Source: https:\/\/www.islamland.com\/deu\/articles\/philobus-gyptischer-koptischer-priester-und-missionar-<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(teil 1 von 2) Al-Haj Ibrahim Khalil Ahmad, der fr\u00fchere Ibrahim Khalil Philobus, war ein \u00e4gyptischer koptischer Priester gewesen, der Theologie studiert hatte und einen hohen Grad an der Princeton Universit\u00e4t erreicht hatte. 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