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DAS EMPFINDEN DER SCHMERZEN

Gott, der Erhabene, sagt: „Diejenigen, die unsere Zeichen verleugnen, werden Wir in einem Feuer brennen lassen. Sooft ihre Häute (dagegen) gar sind, tauschen Wir ihnen andere Häute (dagegen) ein, damit sie die Pein kosten “ Gott, der Erhabene, sagt: „Diejenigen, die unsere Zeichen verleugnen, werden Wir in einem Feuer brennen lassen. Sooft ihre Häute (dagegen) gar sind, tauschen Wir ihnen andere Häute (dagegen) ein, damit sie die Pein kosten “ (4,56)

Und sagt: (Ferner sagt Er) „… und heißes Wasser zu trinken bekommen, das ihre Daerme zerreißt“ (47,15)

Geschichtliche Vorbemerkung:
Vor der Zeit der wissenschaftlichen Entdeckungen herrschte der Glaube vor, dass jeder Ort im Körper Schmerzen empfinden kann. Keiner wusste auch etwas über die Nervenenden, die die Wirkung in Erregung und Schmerzempfindung umwandelt, bis man entdeckt hat, dass die Nervenenden die bedeutendste Rolle dabei spielen, und dass die Haut damit der wichtigste Körperteil im Vorgang des Schmerzspürens ist, denn sie hat die größte Zahl von Nervenenden.

Dr. Head hat die Hautempfindung in zwei Gruppen klassifiziert (HEAD’S, S CLASSIFICATION):

1. Feine Empfindung (EPCRITIC), die zuständig für den Tastsinn ist und die verschiedene Temperaturgrade unterscheiden kann.

2. Protoempfindung (PROTOPATHIS), die zuständig für den Schmerz und die hohe Temperatur ist.
Jede Gruppe von denen funktioniert mit einigen Nervenzellen.

Es gibt auch eine Art von Zellen (REZEPTOREN), die die äußeren Einwirkungen auf den Körper entdecken, und die man in vier Gruppen teilen kann:

1. Zellen, die von den Umweltwirkungen beeinflusst werden (ÄUSSERREZEPTOREN) und nur für den Tastsinn zuständig sind. Diese Zellen umfassen die MEISSENERS KORPUSZELLEN und MERKELS KORPUSZELLEN.

2. Haarzellen und Ende des Haarwirbels (PAPILLA)

3. RUFFINIS ZYLINDER: zuständig für Wärmeempfindung

4. Nervenden, die die Wirkung in Schmerzempfindung und Erregung umwandeln. Der Haut ist der reichste Körperteil an diese Nervenenden.

Die Wissenschaftler der Anatomie stellen fest, dass der Patient mit völlig verbrannter Haut die Schmerzen kaum spüren kann, denn die Nervenenden in der Haut zerstört werden. Im Gegensatz dazu gelten die Hautverbrennungen als Verbrennungen wenigen Grades (zweiten Grades), wo die die Schmerzempfindung wegen der Aufgeregtheit der bloßen Nervenden am größten ist.

Sie stellen auch fest, dass es im Inneren der Dünndärme keine Rezeptoren gibt, während diese sich in hoher Dichte im Gebiet zwischen dem Wandperitoneum und Außendarmbelag befinden, wo es auch einen große Zahl von PASINIS KORPUSZELLEN gibt. Die Größe des Wandperitoneums beträgt 20400 zm3 und gleicht damit derselben Größe der Außenhaut des Körpers. Darüber hinaus ähneln die Rezeptoren und die anderen Empfindungszellen in den Engeweiden denjenigen in der Haut.

Wunderaspekte:
1. Gott weist darauf hin, dass die Haut der eigentliche Ort des Schmerzenspürens ist, indem Er im ersten Koranvers die Haut mit der Schmerzenempfindung verbindet. Gott macht es uns noch klar, dass die verbrannte Haut ihre Struktur sowie ihre Funktion verliert, und dass die Person dabei den Strafschmerz nicht mehr spürt. Daher wird die verbrannte Haut durch eine neue mit vollständigem Aufbau und normaler Funktion ersetzt, in der die Nervenden ihre natürliche Aufgabe bezüglich des Schmerzen- und Verbrennungsspürens übernehmen. Erst da kann der Ungläubige, der den Zeichen Gottes verleugnet hatte, den Verbrennungsschmerzen in der Hölle empfinden.

Durch die moderne Wissenschaft wurde es bekannt, dass sich diese Nervenenden, die für die Schmerz- und Wärmeempfindung zuständig sind, nur in der Haut in hoher Dichte befinden. Niemand war vor der Erfindung des Mikroskops und der Fortschritt in der Anatomie in der Lage, diese wissenschaftliche Tatsache zu entdecken, die der Koran vor 14 Jahrhunderten zum Ausdruck brachte, und die ein göttliches Wunder darstellt.

2. Im zweiten Vers droht der Koran den Ungläubigen mit heißem Wasser, das ihre Därme zerreißt. Damit werden sie deshalb bedroht, weil der Darm selbst gemäß der modernen wissenschaftlichen Entdeckungen nicht von der Wärme beeinflusst wird. Erst wenn sie zerissen werden und dieses heiße Wasser zum Wandperitoneum hinausgeht, dass reich an Rezeptoren und Nervenenden ist, die dem Gehirn wiederum Schmerzsignale schicken, da empfindet die Person starke Schmerzen.

So verdeutlicht sich das wissenschaftliche Wunder des Koran im Hinblick auf die Schmerzempfindung, denn seine Worte kommen diesbezüglich in völligem Einklang mit den medizinischen Tatsachen.

 


Source: https://www.islamland.com/deu/articles/das-empfinden-der-schmerzen

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